Ja, besagtes Farewell Social (also ne Art Abschiedsfest von allen Internationals) war am Samstag Abend, nach einem Tag in der überfüllten Valley View Mall zum Weihnachtsgeschenke kaufen.
Zum Essen gab's dann auch ne Slideshow von Fotos von den ganzen Events dieses Semester, da wurde ich dann schon sentimental. Anschließend haben wir Jeopardy gespielt mit den Kategorien "Flags", "Wisconsin", "La Crosse", "UWL" und "Random". Die Kategorie "Flags" war der Untergang für unsere Gruppe.
Zum Schluss kam dann echt das Schlimmste/Schönste: Abschiedsbriefchen schreiben. Die hatten kleine bunte Zettel für uns und Stifte, da konnte man uns, die nach dem Semester abreisen, ein Abschiedsbuch basteln. Schön traurig...
Anschließend sind wir zu zehnt dann noch zum Park am Mississippi, mit nem Zwischenstop bei Melissa zum heiße Schoki trinken, und haben uns die Rotary Lights angeguckt:
Die hatten da echt alles, nicht nur in Lichterform, sondern auch in echt: In der einen Ecke wurde die Weihnachtsgeschichte nachgespielt, komplett mit Schafen die dann regelmäßig aufstehen und sich rumtreiben lassen mussten. In der anderen gab's echt Rentiere zum angucken. Die haben mir zwar auch ein bisschen leid getan, aber toll fand ich's trotzdem, hab doch noch nie welche gesehen.

Das was da zwischen den ganzen Lichtern am meisten leuchtet bin übrigens ich ;)
Das was da zwischen den ganzen Lichtern am meisten leuchtet bin übrigens ich ;)
Ach ja, und mir ist wieder eingefallen, warum ich nochmal Angst hatte vor dem Schneemann bei Tabaluga und Lilli:
Ja, dann mal zum Großereignis der Woche, das sich anscheinend sogar bis in die deutschen Nachrichten rumgesprochen hat: Wie man oben auf den Fotos schon sieht hat's geschneit. Von Dienstag 14 Uhr bis Mittwoch 18 Uhr in einem Blizzard.
...Und so mit:
Ja, dann mal zum Großereignis der Woche, das sich anscheinend sogar bis in die deutschen Nachrichten rumgesprochen hat: Wie man oben auf den Fotos schon sieht hat's geschneit. Von Dienstag 14 Uhr bis Mittwoch 18 Uhr in einem Blizzard.
Nochmal zur Erinnerung: So sieht das ohne Schnee aus:
...Und so mit:
So sah das ganze Mittwoch Morgen um 7 noch während des Schneesturms aus:
Nachdem ich mich erfolgreich in den Bus gekämpft hatte (in dem ich als einzige drin saß^^) erzählt mir mein Busfahrer auf halber Strecke, dass die Uni gerade sämtliche Kurse für den Tag abgesagt haben, ein sogenannter "Snowday". Toll. Wo ich schon unterwegs war. Also bin ich ne Stunde Bus gefahren und hab meine für den Tag angesetzte Klausur am Donnerstag geschrieben. Das war übrigens erst der 2. Snowday in der Geschichte der Uni. Und ich war dabei :)
Ja, nach dem Chaos am Mittwoch (alles geschlossen, einschließlich Flughafen - könnt schonmal anfangen zu beten, dass das diese Woche nicht nochmal kommt, wenn ich heimfliegen will!) war am Donnerstag schönstes Winterwetter. Saukalt bei 4°F, aber strahlend blauer Himmel, so klar wie noch nie hier. Und ich werd das Schnee-Knirschen unter meinen Schuhen vermissen daheim. Der Blizzard war übrigens meine Schuld meinte mein Englisch-Professor; dem hatte ich letzten Montag noch gesagt, mir wären die paar Zentimeterchen die bis dahin lagen ein bisschen zu wenig.
Dafür ist jetzt richtiges Weihnachtsfeeling, sogar unsere Glockenuhr am Parkeingang spielt jetzt Weihnachtslieder statt einfach nur die Stunden zu schlagen.
Heute Morgen hat's dann leider geregnet, auf gefrorenen Boden. Allein vom Mathe- zum Englischgebäude hab ich 3 Leute fallen sehen. Naja, jetzt schneit's wieder, also ist die Gefahr gebannt.
Was gibt's noch zu erzählen... ich bin seit knapp ner Woche gegen Schweinegrippe geimpft und hatte tatsächlich kein Herzversagen oder was auch immer für Gruselgeschichten über Nebenwirkungen da rumgehen. Mir tat noch nichtmal der Arm weh, weil ich's nicht über Spritze sondern Spray bekommen hab.
Noch eine kleine Anekdote aus dem Leben einer Englischstudentin:
Gedichtinterpretation in American Literature I, Prof. Pribek erklärt über die eine Strophe dass das ja so einen Aha-Moment beschreibt, und wie selten sowas ist, und dass einem da ein Licht aufgeht... in diesem Augenblick ertönt "How to save a life" in einer Lautstärke, als würde es direkt aus den Wänden kommen. Alle gucken sich verwirrt um, nach ca. 10 sec ist wieder Stille. Kommentar von Prof. Pribek: "Is this a moment of revelation?" Er setzt zum nächsten Satz an, da kommt das gleiche nochmal mit "Apologize". Daraufhin hat er schonmal vorsichtshalber am Medientisch geguckt, ob er aus Versehen was verstellt hat, als plötzlich die Tür aufgeht und die Lektorin von nebenan durch die Tür brüllt, es würde ihr Leid tun, aber es ließe sich nicht leiser stellen, sie hat schon nach dem Hausmeister geschickt :) Es verkneife sich bitte jeder den Kommentar "Frauen und Technik".
Ein Zitat von selbigem Englischprofessor zum Schluss: "It's an American tradition to use a lot of metaphors, so that the people have no idea what you're talking about."
PS: Ich weiß, war lang, aber ja auch der letzte von hier, der nächste Post kommt bestimmt - aber erst in Deutschland
Na dann bin ich jetzt mal die erste beim letzten Eintrag!
AntwortenLöschenWünsche dir noch ein paar tolle letzte Tage in den USA und im Schnee! Genieß die Zeit!
Guten Flug wünsch ich dir auch und ich freu mich dich bald wiederzusehn!
Liebe Grüße aus dem auch ein bischen kühlen Deutschland (aber Schnee hatten wir noch nicht),
Inga