Donnerstag, 14. Januar 2010
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Dienstag, 15. Dezember 2009
Countdown
Ja, besagtes Farewell Social (also ne Art Abschiedsfest von allen Internationals) war am Samstag Abend, nach einem Tag in der überfüllten Valley View Mall zum Weihnachtsgeschenke kaufen.
Zum Essen gab's dann auch ne Slideshow von Fotos von den ganzen Events dieses Semester, da wurde ich dann schon sentimental. Anschließend haben wir Jeopardy gespielt mit den Kategorien "Flags", "Wisconsin", "La Crosse", "UWL" und "Random". Die Kategorie "Flags" war der Untergang für unsere Gruppe.
Zum Schluss kam dann echt das Schlimmste/Schönste: Abschiedsbriefchen schreiben. Die hatten kleine bunte Zettel für uns und Stifte, da konnte man uns, die nach dem Semester abreisen, ein Abschiedsbuch basteln. Schön traurig...
Das was da zwischen den ganzen Lichtern am meisten leuchtet bin übrigens ich ;)
Ja, dann mal zum Großereignis der Woche, das sich anscheinend sogar bis in die deutschen Nachrichten rumgesprochen hat: Wie man oben auf den Fotos schon sieht hat's geschneit. Von Dienstag 14 Uhr bis Mittwoch 18 Uhr in einem Blizzard.
...Und so mit:
Montag, 7. Dezember 2009
Wart ihr auch alle schön brav?!? Schönen Nikolaus!
Ja, Freitag war's sehr kalt, dann kam noch ein eisiger Wind dazu, dass man das Gefühl hatte, im Laufen tiefgefroren zu werden. Ich dachte, das wird der erste Tag, dass ich niemanden in Shorts und Flip Flops seh, aber denkste.
Zur Woche. Ich hab mal meinen zukünftigen Beruf als Lehrer ausgelebt:
Montag durfte ich meinem Englisch-Professor was beibringen: Wir haben u.a. das Gedicht "Waldeinsamkeit" durchgenommen (nur der Titel ist Deutsch, der Rest Englisch *g*), ich sollte es ihm 3 mal vorsprechen, damit er die richtige Aussprache lernt. Hat er auch so ziemlich. Übersetzt hat er's selbst schon ziemlich gut.
Mittwoch hab ich nem Amerikaner europäische Geographie beigebracht. Wir haben im Bus beide gleichzeitig am Seil gezogen, der Bus fuhr trotzdem an der Haltestelle vorbei. Sind an der nächsten ausgestiegen und zusammen den Block zurückgelaufen zur Bücherei, haben uns dabei natürlich ein bisschen über den Busfahrer aufgeregt und unterhalten. Er fragt, was ich denn so für Pläne für Weihnachten hab; ich sag halt, dass ich da schon daheim in Deutschland bin und mit meiner Familie feier. Er: "Oh, du kommst aus Deutschland!? Ich war schonmal in Portugal!" Ähm ja... schön. Ich: "Ich nicht." Hab ihm dann erklärt, dass das ungefähr so ist, wie wenn er mir sagt er käme aus Colorado und ich sag "Oh cool, ich war schonmal in Kalifornien". Hat er glaub ich auch verstanden =)
Erkenntnis der Woche von Prof. Pribek: "Passive aggressive is still aggressive." True.
Zum Abschluss noch ein Selbstportrait, damit ihr mich auch alle in 2 Wochen wiedererkennt:
Dienstag, 1. Dezember 2009
Thanksgiving
Das Essen war super-lecker, natürlich nicht so lecker wie deutsches Essen *g*, aber nach fast 4 Monaten ohne richtig gut und vor allem VIEL. Da werden die Klamotten wohl noch ein bisschen enger...
Ja, und ich hatte eigentlich echt vor, diesmal keine kitschigen Bilder zu posten, aber das hier muss sein, das glaubt mir sonst keiner:
Montag, 23. November 2009
Three Quarters
Das Highlight der Woche war mal wieder am Wochenende, deshalb fang ich da auch an.
Gestern (also Samstag) ging's in die Mall of America - da hab ich mich schon drauf gefreut, seit ich hier angekommen bin.
War auch echt phänomenal, nach nur ca. 2 1/2 Std. Fahrt in den nicht sooo bequemen Bussen waren wir schon in Bloomington/Minnesota. Vom Haupteingang geht's direkt in den Themenpark im Zentrum der Mall, hier die eine Hälfte davon:
Montag, 16. November 2009
Wieder ne Woche rum...
Samstag war Sport-Tag: Das letzte Football-Spiel der Saison stand an (gegen Whitewater) und ich war im Rec.
Hier mal in bewegten Bildern...
Und das hier hatte ich als alternativen Vorschlag zu unserer Hebefigur entdeckt ;)
Ja... Heute (Sonntag) war dann etwas unspektakulärer, Highlight heute Morgen um 5 die DM Formationen im Fernsehn (also Internet, klar). Werd mich aber natürlich hüten, hier irgendwelche Kommentare darüber abzugeben.
Freitag war ich im Kino, was den Begriff Kino-"Theater" wirklich verdient, war in einem riesigen Raum, mit Bühne und Balkonen, sah so aus, als wäre das wirklich mal ein Theater oder Opernsaal gewesen. Der Film war dann auch noch gut ("The Time-Traveller's Wife", kann ich nur empfehlen, falls der in Deutschland läuft).
Meine gute Tat der Woche war, dass ich meiner Mitbewohnerin beigebracht habe, regelmäßig den Müll rauszubringen. Wobei, nein, das hat sie glaube ich ziemlich allein gelernt. Mit erklären hat es nämlich nicht funktioniert, deshalb hab ich vor gut 3 Wochen einfach mal aufgehört, den Küchenmüll rauszubringen und nur noch meinen eigenen Müll mit runter genommen. Als am Donnerstag 3 volle Tüten da standen, hat sie aber anscheinend auch gemerkt, dass man die mal rausbringen sollte. Blöd nur, dass es Papiertüten waren, die sind natürlich gerissen, der ganze Sutsch lag in der Küche. Ich glaube, der Lerneffekt war nachhaltig. Bei der Gelegenheit hab ich ihr auch noch beigebracht, wie man einen Wischmopp zum Aufwaschen benutzt. Echt erstaunlich, das Mädel ist 24.
So, zum Schluss wieder Sachen zum Schmunzeln aus der Uni:
1) Am Freitag haben wir Ben Franklin in einer Southpark-Folge "studiert". Nicht so ganz mein Fall, aber gut.
2) Zitat von Prof. Pribek hinterm Laptop: "Pop-ups are like Poe characters: They just won't stay dead." Und ich glaube, wir stimmen ihm alle zu...
Montag, 9. November 2009
Böses Erwachen
Ich fang mal mit dem negativen an, dann isses weg, und außerdem verdankt dieser Post dem ja auch seinen Namen.
Heute hab ich endlich einen Raum gefunden (14x20m, mit Spiegeln und Parkett), in dem ich wenn ich will so gar regelmäßig tanzen üben kann, for free. Was daran das Schlimme ist?
Die Spiegel.
Mein Gott, war das grade deprimierend... OK, es kann auch daran gelegen haben, dass ich in ner Sporthose und Strümpfen getanzt hab, aber es sah schrecklich aus. Mal ganz davon abgesehen, dass ich mich teilweise ganz wo anders wiedergefunden hab, als ich eigentlich hätte sein sollen, aber gut.
Das positive Highlight war am Freitag: 6 Deutsche haben versucht, Schnitzel mit Knödel, Spätzle und Bohnen zu kochen. Mit amerikanischen Zutaten. Sagen wir so, wir waren kreativ :)
Bis auf die Spätzle (die waren eher Brei als Nudeln) hat auch alles eigentlich ganz gut geschmeckt, natürlich nicht vergleichbar mit deutscher Küche, aber für 2 1/2 Monate ohne war's echt supi.
Waren dann noch im Kino, "Men who stare at goats". Heidi und Albert hab ich glaub ich schon während der Vorschau genervt; es kam glaub ich von 3-4 Horrorfilmen Vorschau, dementsprechend oft bin ich zusammen gezuckt. Und die beiden hatten halt das Pech, neben mir zu sitzen. Der Film an sich sollte eine Komödie sein, ein paar Sachen waren echt ganz witzig, aber die Autofahrt war definitiv am lustigsten. Warum schreib ich jetzt hier nicht.
Ansonsten ist die Woche nicht viel passiert, die nächste wird wohl nochmal genauso, aber dann sieht's wieder ein bisschen voller aus im Terminkalender.
Wie immer noch ein paar Zitate und Geschichten aus meinen Englischkursen:
- "The difference between men and boys is only the price of their toys."
- "Three may keep a secret, if two of them are dead."
- Die Fenster in der Uni darf man aus dem Grund nicht öffnen, weil die Fassade sonst nachgibt und man sie nicht mehr schließen kann - Prof. Pribek hat mal nachgefragt. Schon beruhigend, zu wissen, dass nur die Fenster das Gebäude aufrecht halten ;)
- Man hat vor einigen Jahren während eines Frühlingssemesters herausgefunden, dass es viel günstiger ist, die Klimaanlage an zu machen, wenn es draußen kühler ist. Verblüffend. Deshalb hat man in dem Semester bei kaltem Wetter innen kälter gemacht, bei warmem Wetter aber die Klimaanlage ausgeschaltet. Man beachte den Punkt vorher =)
- Auf einer Internetseite für Fragen zur Schweinegrippe haben sich besorgte Eltern erkundigt, wie sie sich verhalten sollen, wenn ihr Kind erkrankt. Der Rat der Behörde war, körperlichen Kontakt zu vermeiden und keine Gegenstände gemeinsam zu benutzen, um Geschwister etc. vor einer Ansteckung zu schützen^^ Realistisch.
- es gibt bekannterweise Schlüsselanhänger, die piepen, wenn man den Schlüssel im Dunklen verliert oder in der Tasche nicht findet. Die gibt es auch "umweltfreundlich" in solarbetrieben. Fragwürdig ist nur, wie viel Sonne in die Tasche kommt, bzw. ob der Mond genug Licht dafür gibt.